Ankunft in...

Markus' Rückkehr

Montag, 24. Januar 2011

Mein erstes Modell


Kleine Erfolgsmeldung zwischendurch: Ich mach im Moment mal wieder sichtbare Fortschritte mit meiner Arbeit :-) Es ist mir gelungen ein lauffaehiges Modell zu erstellen, so dass ich endlich eine Grundlage bzw. das Ruestzeug fuer weitere Simulationsversuche habe. Gutes Gefuehl, wenn mal was klappt.

Samstag, 22. Januar 2011

Big Day Out and Surfin' Muriwai

Heute eine kleine Unterbrechung der Reiseberichtserie aus aktuellem Anlass. Das Wochenende macht einen verdammt guten Job mich vom Trübsal blasen abzulenken. Am Freitag war "Big Day Out", das größte Musikfestival, das du in Neuseeland finden kannst. Es findet parallel auch in Australien statt (wo wahrscheinlich die bekannten Bands gespielt haben). Der Big Day Out fand unweit von Auckland entfernt im Mt. Smart Stadium statt. Es kamen wohl um die 40.000 Menschen zusammen, also kein Vergleich mit Rock im Park und es dauerte auch keine drei sondern nur einen einzigen Tag. Es war trotzdem nett mal zu sehen, was man hierzulande unter guter Musik versteht. Was mir gut gefallen hat waren nicht unbedingt die Highlights (Rammstein und Tool), sondern z.B. Naked and Famous, die einzig wirklich lokale Band, die mich zum Kopfnicken veranlasst hat :-)



oder Sia, die allerdings aus Australien kommt:



Die Leute konnten leider gar nicht nachvollziehen, warum ich Rammstein nicht mochte. Argument, "but it's from Germany!" oder "But, they sing in German" - Meine Antwort: "Yeah, maybe that's the problem." :-)

Heute (Samstag) hält das Regenwetter zwar an, nichtsdestotrotz hab ich mich durchgerungen meinen Gutschein für die Surfschule einzulösen, bevor er ausläuft. Deshalb bin ich heute mit Anna nach Muriwai gefahren, wo man mir in 90 Minuten beigebracht hat für 0,00000000000001s auf einer Welle zu surfen. Macht saumäßig viel Spaß und ich hab noch soooooooo viel Verbesserungspotential. Ich halt euch natürlich auf dem Laufenden und sorry, dass es davon keine Fotos gibt! Bald geht es auch mit Reiseberichten weiter, wir sind ja noch nicht durch ;-)

Mittwoch, 19. Januar 2011

Reisebericht Teil II

Den groebsten Jetlag hatten alle nach zwei Naechten halbwegs ueberwunden, so haben wir Coromandel verlassen und uns auf den Weg nach Rotorua gemacht. Fuer mich war es das zweite mal, dass ich dort war, so dass ich mich schon ein bisschen ausgekannt habe. Ihr werdet euch vielleicht erinnern, Rotorua war die vulkanisch aktive Region in der es die meiste Zeit nach faulen Eiern riecht. Daran hat sich nix geaendert :-D

Zu sehen gibt es dort als Hauptattraktion Te Puia, ein Maorikulturzentrum, in dem man neben dem Haka und Taenzen auch Pohutu, den groessten Geysir des Landes bestaunen kann. Alles in allem ein kostspieliger Spass, aber so hat man wenigstens ein ganz klein bisschen Maorikultur erlebt. Auch fuer mich neu war das "Buried Village", eine Ansiedlung, die bei einem Ausbruch des Tarawera 1886 begraben wurde. Einige Fundamente wurden teilweise wieder ausgegraben.

Interessant vor allem weil man dort etwas ueber eines der groessten Naturwunder der Erde erfahren hat, das bei diesem Ausbruch leider vollstaendig zerstoert wurden: Die sogenannten Pink and White Terraces, bei denen es sich um natuerlich geformte Becken in Stufenform handelt. Ueblicherweise verfuhr man so, dass man im untersten und kaeltesten Becken anfing zu baden und sich dann Stufe um Stufe steigerte, bis es am Ende mit der Hitze nicht mehr auszuhalten war.
Das Bild hier zeigt die White Terraces 1884, zwei Jahre vor ihrer Vernichtung.

Der naechste Tag fuehrte uns dann zum Lake Taupo und zu den sogenannten Huka Falls. Eines unserer Action Highlights dort war es mit dem JetBoat zu den Wasserfaellen zu fahren. Damit der Weg nicht langweilig wird faehrt man die meiste Zeit direkt auf Hindernisse zu, nur um dann in letzter Sekunde vorbeizudriften. Garniert wird das Erlebnis mit einer Menge 360 Grad Spins.  Es hiess man wuerde eventuell ein bisschen nass, doch unser humorvoller Fahrer hatte seinen Spass und hat es so uebertrieben, dass eine ganze Welle ueber unser Boot ging :-)

Er meinte nur "Oops, that has never happened before". Wir haben spaeter dann Fotos gekauft, die dort gemacht wurden und haben diese mit triefnassen 20 Dollarscheinen bezahlt. Nachdem wir dem Kassierer erklaert haben, warum das Geld so nass ist, hat dieser es seinem Kollegen um die Ohren gehauen, bevor er es zum Trocknen gelegt hat. So hatten wir auch noch unsern Spass :-)

Den Nachmittag und die Nacht haben wir dann am Mt. Doom verbracht. Ja genau, dem aus Herr der Ringe. Mt. Ruapehu ist hier eigentlich ein Skiressort, das im Sommer ziemlich ausgestorben war und auch seeeeeeeeeehr duester aussah (verstaerkt durch extrem nebliges Wetter und der Menschenflaute um Weihnachten). Wir haben uns dann aber noch zu einer Wanderung entschlossen, die uns in einer sehr schoenen Route zu einem Wasserfall gefuehrt hat. Sehr cool!

Dienstag, 18. Januar 2011

Reisebericht Teil I

Wie versprochen liefere ich nach und nach eine kleine Reisebeschreibung nach :-) Den ersten Teil unserer Reise haben wir ja der Nordinsel gewidmet. Machte ja auch Sinn, da ich schon in Auckland sitze! Die Susanna kam hier am Morgen des 24. an, muede aber zumindest hatte hier alles geklappt - sieht man mal vom Unvermoegen der Japaner ab englischsprachige Schilder herzustellen. Meine Eltern und mein kleiner Bruder kamen dann am Nachmittag. Da standen Susanna und ich und wurden schon langsam nervoes, weil das alles so lange dauerte. Nach einer Weile bekam ich auch eine SMS von meinem Dad: Ein Koffer fehlt. Mist, aber nachdem das mit dem Nachsenden geregelt war und wir unseren Mietwagen hatten sah alles erst mal gut aus.

Das Wetter war erstmal mies, aber nach einem Spaziergang zum Hafen klarte es auf und wir konnten sogar noch auf den Skytower hoch. Nach dem japanischen Weihnachtsessen hatten wir uns dann auf den Weg nach Coromandel gemacht, wo wir leider nach einigen Kilometern feststellen mussten, dass wir eine Handtasche verloren hatten. Also nochmals Kehrtwende und schleunigst zurueck nach Auckland. Am vermeintlichen Verlustort angekommen keine Spur von der Tasche. Mist! Doch ploetzlich hielt ein Auto und wir wurden gefragt, ob wir etwas suchen.

Nach kurzer Erlaeuterung erklaerten die Jungs in dem Auto uns, dass sie unsere Tasche haben und es ist sogar noch alles da. Erleichterung! Nachdem wir uns vielmals bedankt hatten und den ersten Schock aufgearbeitet hatten also zurueck auf die Strasse. Es war schon spaet, die Zeiger wanderten Richtung Mitternacht. Alle im Auto schliefen, auch mein Dad, der die Augen unbedingt offen halten wollte. Nach endlosen Kurven kamen wir dann um 2 Uhr Morgens in Coromandel an, wo man uns zum Glueck einen Schluessel ins Schloss gesteckt hat.

 Nach einer guten Nacht voll Schlaf sind wir dann morgens spontan auf eine Bootstour gegangen. So bekamen wir dann ein bisschen was zu sehen, so z.B. die beruehmte Cathedral Cove, einer Hoehle, die man angeblich in Narnia: Prinz Kaspian sehen konnte. Ausserdem gab es wunderschoen leuchtende Snapper-Fische, Hoehlen und viel Wasser zu sehen. Wir hatten auch eine kleine Bescherung in Coromandel, obwohl Weihnachtsstimmung nicht so richtig aufkam. An den x Tafeln Lindorschokolade, die ich bekommen habe, freue ich mich aber jetzt noch :-D 

Am Nachmittag haben wir uns dann noch den Hot Water Beach angeschaut. Das ist ein Strand, an dem sich Steine mit heissem Quellwasser befinden. Das heisst, man kann sich mit einer Schaufel ein Loch in den Sand buddeln und es stroemt heisses Wasser ein. Sehr gesund und leider sehr schwer zu temperieren. Wir schwankten zwischen Verbrennung und Unterkuehlung. Am Ende sind Susanna und ich sogar noch ins kuehle Meer gehuepft, wobei Susanna mir nicht zustimmen wollte, dass das Wasser eigentlich recht warm ist. Am Abend sind wir dann nochmal ans Meer spaziert und haben uns diesen wunderschoenen Sonnenuntergang angeschaut.

Sonntag, 16. Januar 2011

Wieder allein allein

Hallo liebe Leser. Nachdem es ja jetzt lange still um den Blog war, kommen wir jetzt wohl (leider) langsam wieder zur Normalität zurück. Die Susanna ist gestern Nacht nachhause geflogen, so dass ich jetzt wieder ganz alleine bin. Der Abschied fiel natürlich schwer und es wird ganz schön hart mich am Montag wieder auf die Arbeit zu stürzen. Im Moment versuch ich noch aufzuholen mit allem, was ich die letzten Wochen verpasst habe. Heute habe ich viel Zeit mit dem Sichten von Bildern verbracht, so dass ihr schon mal einiges zum Anschauen habt. Bis jetzt sind nur Bilder vom Trip mit Susanna, Jonathan und meinen Eltern online, Bilder vom Segeln folgen noch. Wir haben ja einige Kilometer zurück gelegt (zum Glück nicht in diesem Gefährt) und viel gesehen. Ich hab aus Platzgründen versucht die vielen vielen Bilder auf weniger als 300 einzuschränken. So ist jetzt von allem ein bisschen was dabei und die Kommentare erzählen ungefähr, wo wir waren. Da in all den Wochen jedoch mehr passiert ist, als in einen Blogeintrag passt, werd ich nochmal ein paar Posts nachschieben. Für heute bin ich jedoch zu müde, deshalb bis bald und ich hoffe es geht euch allen gut!

Sonntag, 9. Januar 2011

Zwischenstopp!

Viele liebe Gruesse aus Auckland - mal wieder! Susanna und ich haben gestern den Rueckflug von Christchurch nach Auckland angetreten. Morgen geht es fuer uns weiter mit dem Auto nach Russell, wo wir die Soren Larsen besteigen und fuer fuenf Tage durch die Bay of Islands segeln. Meine Eltern sind zur Zeit auf dem Heimweg, druecken wir die Daumen, dass alles gut geht!

Samstag, 1. Januar 2011

Lebenszeichen aus dem Eis!

Wie ihr euch sicher schon gedacht habt, sind meine Eltern, mein kleiner Bruder und natuerlich die Susanna sicher in Auckland angekommen. Wir haben jetzt etwa die Haelfte der Neuseelandreise hinter uns und sind alle munter und wohlauf. Wir haben so manches Abenteuer ueberstanden, angefangen mit dem Verlust eines Koffers und aller Reisepaesse, doch am Ende war bis jetzt immer alles gut und wir haben wahnsinnig viele schoene Dinge gesehen. Unsere Reise hat uns von Auckland ueber Coromandel, Rotorua und Taupo nach Mount Doom (aus Herr der Ringe) gefuehrt und schliesslich ueber Wellington mit Sturm auf die Suedinsel. Hier haben wir den Abel Tasman Nationalpark gesehen und waren heute am Franz-Josef-Gletscher, von dem das Bild hier stammt. Jetzt sitzen wir gerade in einem Hotel am Laka Wanaka und Morgen steht Skydiving auf dem Plan. Drueckt uns die Daumen. An dieser Stelle vielen Dank fuer Weihnachts- und Neujahrsgruesse von euch allen! Wir hoffen ihr hatte ein schoenes Weihnachtsfest und wuenschen euch allen ein frohes neues Jahr 2011!!