Ankunft in...

Markus' Rückkehr

Montag, 31. Januar 2011

Wilma and the Bay of Islands

In Neuseeland hat jede Region einen eigenen Feiertag. Diesen Montag war Auckland Anniversary Day, wodurch sich ein verlaengertes Wochenende ergab. Ideale Voraussetzungen also, um mal aus der Stadt rauszukommen. Ich und ein paar Freunde haben deshalb einen Mietwagen gemietet und sind nach Paihia in die Bay of Islands gefahren. Unsere Reise dorthin am Freitag Nachmittag hat sich dabei als unerwartet grosses Abenteuer herausgestellt. Ueblicherweise braucht man fuer die Strecke etwa 3 Stunden, wie die Susanna sicher noch weiss, da wir von dort mit der Soren Larsen aufgebrochen sind.

Letzten Freitag haben wir jedoch 5 Stunden gebraucht, da ein Wirbelsturm versucht hat uns einen Strich durch die Rechnung zu machen. Er haette es auch fast geschafft. Zu Anfang mussten wir uns nur starkem Regen und Wind entgegen stellen, doch je naeher wir dem Ziel kamen, desto oefter mussten wir uns auch durch ueberflutete Strassenteile bewegen. Der Regen wurde dabei zunehmend staerker, so dass man bald nicht mehr viel erkennen konnte. Die Anspannung war ziemlich gross und ich waehnte mich in Gedanken schon fast am Ziel, als wir 10km vor Paihia von der Polizei gestoppt werden.

Der Rest der Strasse sei wegen Ueberflutung und Erdrutsch unpassierbar, wir muessen umkehren. Freundlicherweise erklaert man uns, dass es noch eine einzige Alternativroute nach Paihia gibt, ein 30km Umweg. Die Beschreibung war gut gemeint, jedoch ein wenig zu kompliziert, weshalb wir uns an einer Tankstelle erstmal eine Karte besorgt haben. Gut geruestet, jedoch mit den Nerven schon ziemlich blank, ging es dann weiter. Dann, wieder etwa 10km vor dem Ziel, ein kleiner Fluss den es zu ueberqueren gilt.



Davor steht ein Baustellenfahrzeug, das vor der Ueberquerung warnt. Der Grund ist schnell ersichtlich. Die Bruecke, die einstmals ueber dem Fluss lag, lag jetzt im Fluss. Da der Wasserstand aber noch nicht viel hoeher als die Bruecke ist, entschliessen wir uns es zu versuchen. Mit Erfolg. Meine erste Flussueberquerung war also erfolgreich, nicht mit einem Gelaendewagen versteht sich, sondern mit einem Toyota Corolla (ich sing Lobeshymnen auf Toyota, egal was in den Nachrichten gerade ueber Probleme steht). Nach kurzer Zeit erreichen wir dann endlich Paihia und finden unser Cottage nach nur halbstuendiger Suche. Die Suche dauerte so lange, weil der Regen zu stark war, um ausserhalb des Autos noch viel erkennen zu koennen. Am Ziel parken wir das Auto in einem kleinen Teich, der mal eine Strasse darstellte und waten in 20cm tiefem Wasser zum Eingang. Geschafft!

Da einige Leute schon frueher aufgebrochen waren, wurden wir zum Glueck bereits mit leckerer Pizza erwartet. Wir konnten uns also entspannen und ueber das Geschehene lachen. Aber an die Fahrt werde ich mich noch lange erinnern. Am naechsten Tag stellt sich heraus, dass wir in Paihia erstmal eingeschlossen sind, da die Bruecke hinter uns den Geist aufgegeben hat. Das Wetter ist wieder schoen, doch das Meer ist in Paihia ein truebes braun, durch all das einstroemende Flusswasser. Strand ist also nicht. Statt dessen Essen wir gemuetlich zu Mittag und schauen uns Waitangi an, wo einst die Briten mit den Maori einen Friedensvertrag unterzeichneten. Damit wurden die Maori 1840 britische Staatsbuerger, obwohl es wohl extreme Unterschiede in den Uebersetzungen gab. Trotzdem gilt der Vertrag heute als Gruendungsvertrag Neuseelands. Auf dem Weg dorthin haben wir auch unseren kleinen Fluss wiederentdeckt, den der Wirbelsturm Wilma ein wenig hat anschwellen lassen. Das Video hier funktioniert wahrscheinlich nur, wenn ihr einen Facebook-Account habt.



Bis zum Sonntag hatten wir einen Ausweg aus dem immer noch eingeschlossenen Paihia ermittelt. Mit der Autofaehre ging es ins gegenueberliegende Russell, von wo aus die Strassen passierbar waren, wenn man auch hinter jeder Kurve einen Erdhaufen vermuten musste. Dort (da ausserhalb der Bucht), war das Meer dann auch wieder schoen klar und wir konnten noch einen schoenen Tag am Strand geniessen, bevor es zurueck nach Auckland ging. Ein abenteuerreiches Wochenende ist zu Ende und der Montag steht fuer Arbeit und Erholung offen :-)

Mittwoch, 26. Januar 2011

Reisebericht Teil IV

Das Wetter in Auckland scheint nach einer stuermischen Phase wieder besser zu werden. Gerade letztes Wochenende gab es zahlreiche Ueberflutungen, ausgeloest durch starken Regen und Wind, der das Meer in die tieferen Bereiche der Stadt trieb. Besonders mutig fand ich dabei den Jogger bei Sekunde 0:56 in diesem Video http://tvnz.co.nz//national-news/auckland-residents-warned-flood-ready-tonight-4005593/video

Gerade bei schlechtem Wetter schwelgt man ja gerne in Erinnerungen, deshalb Zeit fuer die Details unserer Ueberfahrt zur Suedinsel. An diesem Morgen ging es etwas hektischer bei uns zu, da zwar ziemlich detailliert beschildert wird, wo man Mietwagen ueberall nicht hinstellen darf, aber einem keiner sagt, was man tun soll, wenn alle Parkplaetze der Firma Hertz belegt sind. Ich frag mich bis heute, wie lange es gedauert hat, bis die Firma Hertz das Auto beim Kollegen Europcar gefunden hat :-)

Beim Borden der Faehre haben wir ein paar Saetze mit einem Mitarbeiter gewechselt, der meinte wir sollten uns schnell um einen Sitzplatz bemuehen, den die Faehre sei heute voll ausgebucht mit ihrer 1600 Mann Kapazitaet. Gesagt, getan, haben wir uns schnell noch Sitzplaetze auf dem Sonnendeck gesichert. "Sonnendeck" war hier jedoch auch das Problem, da wir uns einem extrem klaren Tag gegenueber sahen, bei dem uns die Sonne ein Loch in den Kopf brechen wollte.

Drei Stunden Ueberfahrt also in der knallen Sonne. Nur gut, dass wir ein bisschen Fahrtwind hatten und es nicht zu heiss war, so konnte auch eine Regenjacke vor der Sonne schuetzen. Oder man stellt sich am Ende einfach doch in den Schatten :-)

Im lieblichen Picton angekommen warteten dann neue Probleme auf uns. Von einem Navi wollten die von Europcar nix wissen und erst nach laengeren Verhandlungen hatten wir doch eins in der Hand. Zum Abschied dann noch der Hinweis: "Achja, die Strasse nach Nelson koennt ihr nicht nehmen, die ist weggespuelt worden." Hmm bloed. Also zur Touristeninfo getigert und Details fuer die Umfahrung der Problemstrasse eingeholt. Nach einem sehr leckeren und entspannenden Essen im Cafe ging es dann auch weiter, mit einer Fahrt entlang zahlloser Weingueter. Die Region heisst naemlich Marlborough und ist Herkunftsort des besten neuseelaendischen Weins und Exportschlagers, dem Marlborough Sauvignon Blanc.

Fuer eine Weinprobe hat die Zeit leider nicht gereicht, aber am spaeten Nachmittag kamen wir dann in Nelson an. Meine Eltern hatten hier ein wunderschoenes Cottage in dem auch eine gut ausgestattete Kueche war, so dass wir diesen Abend mit Einkaufen und Kochen verbrachten und dabei schliesslich doch noch in den Genuss des guten neuseelaendischen Weins kamen.

Dienstag, 25. Januar 2011

Kiwidventures World-Wide

Mein Blog führt Statistiken über die Herkunft meiner Leser (spätestens jetzt müsst ihr also über Anonymität im Internet neu nachdenken) und ich hab mir heute überlegt, wer alles außerhalb von Deutschland meinen Blog so liest. Neuseeland dürfte relativ leicht zu erraten sein. Bei Australien muss ich schon passen, ebenso bei Singapur (wer meldet sich freiwillig?). Belgien wuerd ich spontan dem Toffi zuordnen, Frankreich der Carmen, Dänemark dem Steffen, die USA meiner lieben Tante und Brasilien dem Max. Ins Auge sticht natürlich das dunkle Grün vom kleinen Deutschland. Danke für's fleißige Mitlesen an alle da draußen in der Welt!

Montag, 24. Januar 2011

Reisebericht Teil III

Wie versprochen gibt es auch eine Fortsetzung der Reiseberichte. Letztes mal waren wir ja beim Mt. Doom stehen geblieben. Abends hatten wir noch schnell eine kleine Wanderung hinter uns gebracht. Schnell nicht nur weil die Sonne unterging, sondern auch weil extrem schlechtes Wetter angekuendigt war. Nachts ging es dann auch los mit Wind und Regen und der naechste Tag, den wir mit der Fahrt nach Wellington verbracht haben, war zum Glueck zunaechst nicht mit viel Aussenaktivitaeten verbunden. Ihr kennt das ja vielleicht, wenn man das Lenkrad 45 Grad einschlaegt um geradeaus zu fahren und ausserdem sicher unvergesslich fuer meine Familie der Anblick von Markus, wie er im stuermischen Wind versucht seine Jacke anzuziehen und das Auto zu tanken.

In Wellington hatte sich das Wetter zum Glueck schon wieder beruhigt, so dass wir den Charme dieser Stadt geniessen konnten. Doch Moment, was war da los? Wieso sind fast alle Geschaefte geschlossen? Die Erklaerung bekamen wir im Hotel. Die Kiwis sind naemlich gar nicht auf den Kopf gefallen. Wenn ein Feiertag bei denen auf ein Wochenende faellt, dann wird der am naechsten Werktag nachgeholt. Deshalb war um Weihnachten und Neujahr herum fast dauernd Feiertag, was hier auch 15% Aufschlag in Restaurants bedeutet.

Das beruehmte Museum Te Papa hatte zum Glueck auch geoeffnet. Dabei handelt es sich um ein Museum zum Anfassen, wenn auch nicht ganz so schoen interaktiv wie die experimenta in Heilbronn. Ausserdem stand auf dem Programm eine Fahrt mit dem Cable Car, hoch zur Sternwarte und zur Aussicht ueber Stadt und Hafen. Das war es dann aber auch schon wieder mit Wellington. Naechstes mal dann die Ueberfahrt zur Suedinsel und die Umfahrung weggespuelter Strassen.

Mein erstes Modell


Kleine Erfolgsmeldung zwischendurch: Ich mach im Moment mal wieder sichtbare Fortschritte mit meiner Arbeit :-) Es ist mir gelungen ein lauffaehiges Modell zu erstellen, so dass ich endlich eine Grundlage bzw. das Ruestzeug fuer weitere Simulationsversuche habe. Gutes Gefuehl, wenn mal was klappt.

Samstag, 22. Januar 2011

Big Day Out and Surfin' Muriwai

Heute eine kleine Unterbrechung der Reiseberichtserie aus aktuellem Anlass. Das Wochenende macht einen verdammt guten Job mich vom Trübsal blasen abzulenken. Am Freitag war "Big Day Out", das größte Musikfestival, das du in Neuseeland finden kannst. Es findet parallel auch in Australien statt (wo wahrscheinlich die bekannten Bands gespielt haben). Der Big Day Out fand unweit von Auckland entfernt im Mt. Smart Stadium statt. Es kamen wohl um die 40.000 Menschen zusammen, also kein Vergleich mit Rock im Park und es dauerte auch keine drei sondern nur einen einzigen Tag. Es war trotzdem nett mal zu sehen, was man hierzulande unter guter Musik versteht. Was mir gut gefallen hat waren nicht unbedingt die Highlights (Rammstein und Tool), sondern z.B. Naked and Famous, die einzig wirklich lokale Band, die mich zum Kopfnicken veranlasst hat :-)



oder Sia, die allerdings aus Australien kommt:



Die Leute konnten leider gar nicht nachvollziehen, warum ich Rammstein nicht mochte. Argument, "but it's from Germany!" oder "But, they sing in German" - Meine Antwort: "Yeah, maybe that's the problem." :-)

Heute (Samstag) hält das Regenwetter zwar an, nichtsdestotrotz hab ich mich durchgerungen meinen Gutschein für die Surfschule einzulösen, bevor er ausläuft. Deshalb bin ich heute mit Anna nach Muriwai gefahren, wo man mir in 90 Minuten beigebracht hat für 0,00000000000001s auf einer Welle zu surfen. Macht saumäßig viel Spaß und ich hab noch soooooooo viel Verbesserungspotential. Ich halt euch natürlich auf dem Laufenden und sorry, dass es davon keine Fotos gibt! Bald geht es auch mit Reiseberichten weiter, wir sind ja noch nicht durch ;-)

Mittwoch, 19. Januar 2011

Reisebericht Teil II

Den groebsten Jetlag hatten alle nach zwei Naechten halbwegs ueberwunden, so haben wir Coromandel verlassen und uns auf den Weg nach Rotorua gemacht. Fuer mich war es das zweite mal, dass ich dort war, so dass ich mich schon ein bisschen ausgekannt habe. Ihr werdet euch vielleicht erinnern, Rotorua war die vulkanisch aktive Region in der es die meiste Zeit nach faulen Eiern riecht. Daran hat sich nix geaendert :-D

Zu sehen gibt es dort als Hauptattraktion Te Puia, ein Maorikulturzentrum, in dem man neben dem Haka und Taenzen auch Pohutu, den groessten Geysir des Landes bestaunen kann. Alles in allem ein kostspieliger Spass, aber so hat man wenigstens ein ganz klein bisschen Maorikultur erlebt. Auch fuer mich neu war das "Buried Village", eine Ansiedlung, die bei einem Ausbruch des Tarawera 1886 begraben wurde. Einige Fundamente wurden teilweise wieder ausgegraben.

Interessant vor allem weil man dort etwas ueber eines der groessten Naturwunder der Erde erfahren hat, das bei diesem Ausbruch leider vollstaendig zerstoert wurden: Die sogenannten Pink and White Terraces, bei denen es sich um natuerlich geformte Becken in Stufenform handelt. Ueblicherweise verfuhr man so, dass man im untersten und kaeltesten Becken anfing zu baden und sich dann Stufe um Stufe steigerte, bis es am Ende mit der Hitze nicht mehr auszuhalten war.
Das Bild hier zeigt die White Terraces 1884, zwei Jahre vor ihrer Vernichtung.

Der naechste Tag fuehrte uns dann zum Lake Taupo und zu den sogenannten Huka Falls. Eines unserer Action Highlights dort war es mit dem JetBoat zu den Wasserfaellen zu fahren. Damit der Weg nicht langweilig wird faehrt man die meiste Zeit direkt auf Hindernisse zu, nur um dann in letzter Sekunde vorbeizudriften. Garniert wird das Erlebnis mit einer Menge 360 Grad Spins.  Es hiess man wuerde eventuell ein bisschen nass, doch unser humorvoller Fahrer hatte seinen Spass und hat es so uebertrieben, dass eine ganze Welle ueber unser Boot ging :-)

Er meinte nur "Oops, that has never happened before". Wir haben spaeter dann Fotos gekauft, die dort gemacht wurden und haben diese mit triefnassen 20 Dollarscheinen bezahlt. Nachdem wir dem Kassierer erklaert haben, warum das Geld so nass ist, hat dieser es seinem Kollegen um die Ohren gehauen, bevor er es zum Trocknen gelegt hat. So hatten wir auch noch unsern Spass :-)

Den Nachmittag und die Nacht haben wir dann am Mt. Doom verbracht. Ja genau, dem aus Herr der Ringe. Mt. Ruapehu ist hier eigentlich ein Skiressort, das im Sommer ziemlich ausgestorben war und auch seeeeeeeeeehr duester aussah (verstaerkt durch extrem nebliges Wetter und der Menschenflaute um Weihnachten). Wir haben uns dann aber noch zu einer Wanderung entschlossen, die uns in einer sehr schoenen Route zu einem Wasserfall gefuehrt hat. Sehr cool!

Dienstag, 18. Januar 2011

Reisebericht Teil I

Wie versprochen liefere ich nach und nach eine kleine Reisebeschreibung nach :-) Den ersten Teil unserer Reise haben wir ja der Nordinsel gewidmet. Machte ja auch Sinn, da ich schon in Auckland sitze! Die Susanna kam hier am Morgen des 24. an, muede aber zumindest hatte hier alles geklappt - sieht man mal vom Unvermoegen der Japaner ab englischsprachige Schilder herzustellen. Meine Eltern und mein kleiner Bruder kamen dann am Nachmittag. Da standen Susanna und ich und wurden schon langsam nervoes, weil das alles so lange dauerte. Nach einer Weile bekam ich auch eine SMS von meinem Dad: Ein Koffer fehlt. Mist, aber nachdem das mit dem Nachsenden geregelt war und wir unseren Mietwagen hatten sah alles erst mal gut aus.

Das Wetter war erstmal mies, aber nach einem Spaziergang zum Hafen klarte es auf und wir konnten sogar noch auf den Skytower hoch. Nach dem japanischen Weihnachtsessen hatten wir uns dann auf den Weg nach Coromandel gemacht, wo wir leider nach einigen Kilometern feststellen mussten, dass wir eine Handtasche verloren hatten. Also nochmals Kehrtwende und schleunigst zurueck nach Auckland. Am vermeintlichen Verlustort angekommen keine Spur von der Tasche. Mist! Doch ploetzlich hielt ein Auto und wir wurden gefragt, ob wir etwas suchen.

Nach kurzer Erlaeuterung erklaerten die Jungs in dem Auto uns, dass sie unsere Tasche haben und es ist sogar noch alles da. Erleichterung! Nachdem wir uns vielmals bedankt hatten und den ersten Schock aufgearbeitet hatten also zurueck auf die Strasse. Es war schon spaet, die Zeiger wanderten Richtung Mitternacht. Alle im Auto schliefen, auch mein Dad, der die Augen unbedingt offen halten wollte. Nach endlosen Kurven kamen wir dann um 2 Uhr Morgens in Coromandel an, wo man uns zum Glueck einen Schluessel ins Schloss gesteckt hat.

 Nach einer guten Nacht voll Schlaf sind wir dann morgens spontan auf eine Bootstour gegangen. So bekamen wir dann ein bisschen was zu sehen, so z.B. die beruehmte Cathedral Cove, einer Hoehle, die man angeblich in Narnia: Prinz Kaspian sehen konnte. Ausserdem gab es wunderschoen leuchtende Snapper-Fische, Hoehlen und viel Wasser zu sehen. Wir hatten auch eine kleine Bescherung in Coromandel, obwohl Weihnachtsstimmung nicht so richtig aufkam. An den x Tafeln Lindorschokolade, die ich bekommen habe, freue ich mich aber jetzt noch :-D 

Am Nachmittag haben wir uns dann noch den Hot Water Beach angeschaut. Das ist ein Strand, an dem sich Steine mit heissem Quellwasser befinden. Das heisst, man kann sich mit einer Schaufel ein Loch in den Sand buddeln und es stroemt heisses Wasser ein. Sehr gesund und leider sehr schwer zu temperieren. Wir schwankten zwischen Verbrennung und Unterkuehlung. Am Ende sind Susanna und ich sogar noch ins kuehle Meer gehuepft, wobei Susanna mir nicht zustimmen wollte, dass das Wasser eigentlich recht warm ist. Am Abend sind wir dann nochmal ans Meer spaziert und haben uns diesen wunderschoenen Sonnenuntergang angeschaut.

Sonntag, 16. Januar 2011

Wieder allein allein

Hallo liebe Leser. Nachdem es ja jetzt lange still um den Blog war, kommen wir jetzt wohl (leider) langsam wieder zur Normalität zurück. Die Susanna ist gestern Nacht nachhause geflogen, so dass ich jetzt wieder ganz alleine bin. Der Abschied fiel natürlich schwer und es wird ganz schön hart mich am Montag wieder auf die Arbeit zu stürzen. Im Moment versuch ich noch aufzuholen mit allem, was ich die letzten Wochen verpasst habe. Heute habe ich viel Zeit mit dem Sichten von Bildern verbracht, so dass ihr schon mal einiges zum Anschauen habt. Bis jetzt sind nur Bilder vom Trip mit Susanna, Jonathan und meinen Eltern online, Bilder vom Segeln folgen noch. Wir haben ja einige Kilometer zurück gelegt (zum Glück nicht in diesem Gefährt) und viel gesehen. Ich hab aus Platzgründen versucht die vielen vielen Bilder auf weniger als 300 einzuschränken. So ist jetzt von allem ein bisschen was dabei und die Kommentare erzählen ungefähr, wo wir waren. Da in all den Wochen jedoch mehr passiert ist, als in einen Blogeintrag passt, werd ich nochmal ein paar Posts nachschieben. Für heute bin ich jedoch zu müde, deshalb bis bald und ich hoffe es geht euch allen gut!

Sonntag, 9. Januar 2011

Zwischenstopp!

Viele liebe Gruesse aus Auckland - mal wieder! Susanna und ich haben gestern den Rueckflug von Christchurch nach Auckland angetreten. Morgen geht es fuer uns weiter mit dem Auto nach Russell, wo wir die Soren Larsen besteigen und fuer fuenf Tage durch die Bay of Islands segeln. Meine Eltern sind zur Zeit auf dem Heimweg, druecken wir die Daumen, dass alles gut geht!

Samstag, 1. Januar 2011

Lebenszeichen aus dem Eis!

Wie ihr euch sicher schon gedacht habt, sind meine Eltern, mein kleiner Bruder und natuerlich die Susanna sicher in Auckland angekommen. Wir haben jetzt etwa die Haelfte der Neuseelandreise hinter uns und sind alle munter und wohlauf. Wir haben so manches Abenteuer ueberstanden, angefangen mit dem Verlust eines Koffers und aller Reisepaesse, doch am Ende war bis jetzt immer alles gut und wir haben wahnsinnig viele schoene Dinge gesehen. Unsere Reise hat uns von Auckland ueber Coromandel, Rotorua und Taupo nach Mount Doom (aus Herr der Ringe) gefuehrt und schliesslich ueber Wellington mit Sturm auf die Suedinsel. Hier haben wir den Abel Tasman Nationalpark gesehen und waren heute am Franz-Josef-Gletscher, von dem das Bild hier stammt. Jetzt sitzen wir gerade in einem Hotel am Laka Wanaka und Morgen steht Skydiving auf dem Plan. Drueckt uns die Daumen. An dieser Stelle vielen Dank fuer Weihnachts- und Neujahrsgruesse von euch allen! Wir hoffen ihr hatte ein schoenes Weihnachtsfest und wuenschen euch allen ein frohes neues Jahr 2011!!