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Markus' Rückkehr

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Hot Pot!

Zu den Dingen, die ich hier in Neuseeland am meisten vermisse zählen definitiv vernünftiges Klopapier und eine vernünftige Heizung. Die letzten Tage hatte es hier teilweise unter 10°C und da hab ich nachts schon ganz schön gebibbert. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass der Sommer kommt und mir das nicht allzu oft passiert. Ich hätte jedoch keine Ahnung wie die den Winter hier überstehen. Aber jetzt ist es wieder wärmer geworden und ich kann wieder positiv denken.

Gestern gab es bei einer Infoveranstaltung der Biologen gratis Wein zur Verköstigung. Ich hab die Gelegenheit ergriffen und mich mal durch die Rebsorten der Südhalbkugel getestet. Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Gris waren darunter. Keine Angst, die Gläser waren klein ;-) Es lässt sich jedoch feststellen, dass der Wein hier durchaus trinkenswert ist. Schön fruchtig und nicht zu trocken, also ganz wie ich das mag. Im Laden ist das jedoch nicht ganz günstig, da kommt es gerade Recht, dass die Uni aushilft. Wär doch was für die deutschen Unis, die nicht wissen wohin mit den Studiengebühren.

Anderes Thema: Auch die Gastronomie erschließt sich mir langsam. Nachdem ich gestern eine gute Pizzeria gezeigt bekommen habe, wurde ich heute zum Mittag spontan zum Hot Pot eingeladen. Ich hatte natürlich keine Ahnung, was da auf mich zukam, aber die asiatische Küche hat halt so einiges zu bieten. Hot Pot, also heißer Topf, wird auch Steam Boat oder Dampfschiff genannt. Die Idee ist ähnlich wie beim Fondue. Jeder bekommt einen Topf mit kochendem Wasser, dazu einen Zettel auf dem man verschiedene Dinge ankreuzen darf. Z.B. Lamm oder Rind, welche Soße in das Wasser kommen soll, welche Soße man zum Dippen (nein ich stippe immer noch nicht) möchte und dazu sechs Dinge, die man gerne kochen würde. Man bekommt dann entsprechend seiner Bestellung Teller hingestellt und darf los legen sobald das Wasser kocht. Ich hab also munter Lamm, Octopus, Krabben, Salat, Kartoffelnudeln und andere Dinge köcheln lassen und mich dann abgemüht das mit Stäbchen wieder zu bergen. Ein bisschen könnt ihr das auf dem Foto bewundern und zu meinem Glück ist das Foto entstanden, bevor ich angefangen habe, Sauerei zu machen. Alles, was es in meinen Mund geschafft hat, hat übrigens echt lecker geschmeckt und ist durchaus zu empfehlen! Auf dem zweiten Foto sehr ihr im Übrigen KaFai, von dem ich glaub ich schon mal erzählt hab.

2 Kommentare:

  1. Sehr anschauliche Bilder, was den Dampf angeht. :-)

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  2. Das klingt cool.. Da fällt mir ein, ich wollte doch mal ein Fondue-Restaurant bei uns finden.. ;-)
    Christoph

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