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Markus' Rückkehr

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Steamship, Christmas Parties and Birthdays...


In diesem Foto seht ihr eine Bar namens "Steamship", die mich mit ihrem einzigartigen Ambiente ziemlich beeindruckt hat. Die kitschigen Stehlampen an der Decke stellen neben Kerzenlicht die einzige Beleuchtung dar und auch wenn die einzelnen Lampen mehr als haesslich sind, so ist der Gesamteindruck doch super. Dazu kommen saeulenartige Buecherregale, die mir das Gefuehl geben als Bastian in den Antiquitaetenladen von Karl Konrad Koreander gefluechtet zu sein. Sehr stilvoll und wenn einem langweilig wird kann man sich eine der unendlich alten Ausgaben vom National Geographic angeln.

Neben einem kleinen Besuch im Steamship stand in dieser aeusserst geschaeftigen Woche bisher noch eine Geburtstagsfeier und eine Weihnachtsfeier der Mikrobiologen auf dem Plan. Ich bin froh, dass ich am Wochenende schon mal fleissig vorausgearbeitet habe :-) Die Geburtstagsfeier gab's im Don, die das hier verbreitete BYO praktizieren. Es gibt hier unterschiedliche Varianten dieses Systems. Bring your own, also etwa bring dein Eigenes bezieht sich dabei meist auf Wein und manchmal - wie im Don - bezahlt man dann nur fuer die Glaeser, die man benutzt, waehrend man anderswo per Flasche und Glas bezahlt.
Wenn man Wein im Supermarkt kauft macht das eine Geburtstagsparty jedoch schon mal um einiges erschwinglicher. Leider ist dieses kundenfreundliche Prinzip auf dem Rueckzug, da auch findige Geschaeftsleute hier gemerkt haben, dass man den Leuten viel mehr Geld aus den Taschen ziehen kann, wenn sie den Wein vor Ort kaufen (10$ pro Glas anstelle von 10$ pro Flasche).



Gestern gab es dann wie gesagt noch eine Weihnachtsfeier, die bereits mittags startete. Statt gefunden hat das ganze im Haus von Augusto, einem Dozenten der Mikrobiologie. Das Haus war der absolute Hammer. Ein Paradies fuer die drei kleinen super schnuckligen Kinder, die dort herumgesprungen sind. Die Familie stammt aus Brasilien und so gab es sehr leckeres brasilianisches Essen. Die Aktivitaeten waren auch ausgepraegter, als man das von Weihnachtsfeiern sonst so kennt. Wir wurden gleich zu Anfang in drei Gruppen geteilt (Archae, Bakterien und Eukaryoten) und man verbrachte den ganzen Nachmittag mit Vorbereitungen und Wettkaempfen. So kam es, dass ich mit anderen Eukaryoten meinen ersten Haka getanzt, Weihnachtslieder gesungen und ein biologische Phaenomen (Zellteilung) gruppen-pantomimisch erklaert habe. Dazu gab es sogar noch ein Trampolin und ich hoffe wirklich, dass ich hierzu noch Fotos nachliefern kann.

Jetzt stuerz ich mich aber wieder auf die Arbeit, so dass ich am Freitag ohne schlechtes Gewissen nach Coromandel fahren kann. Mittlerweile kennen mich die Securityleute zum Glueck ein bisschen und beaeugen mich nicht mehr so kritisch, wenn ich hier um 11 noch arbeite :-)

2 Kommentare:

  1. Springst Du da auf dem Foto gerade? Das sieht so lässig aus.

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  2. Ich flieeeeeeeeege :-) Das war eben echt gutes Timing vom Fotografen. Nur das E auf meiner Stirn sieht ein bisschen bekloppt aus...

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