Das Wetter in Auckland scheint nach einer stuermischen Phase wieder besser zu werden. Gerade letztes Wochenende gab es zahlreiche Ueberflutungen, ausgeloest durch starken Regen und Wind, der das Meer in die tieferen Bereiche der Stadt trieb. Besonders mutig fand ich dabei den Jogger bei Sekunde 0:56 in diesem Video http://tvnz.co.nz//national-news/auckland-residents-warned-flood-ready-tonight-4005593/video
Gerade bei schlechtem Wetter schwelgt man ja gerne in Erinnerungen, deshalb Zeit fuer die Details unserer Ueberfahrt zur Suedinsel. An diesem Morgen ging es etwas hektischer bei uns zu, da zwar ziemlich detailliert beschildert wird, wo man Mietwagen ueberall nicht hinstellen darf, aber einem keiner sagt, was man tun soll, wenn alle Parkplaetze der Firma Hertz belegt sind. Ich frag mich bis heute, wie lange es gedauert hat, bis die Firma Hertz das Auto beim Kollegen Europcar gefunden hat :-)
Beim Borden der Faehre haben wir ein paar Saetze mit einem Mitarbeiter gewechselt, der meinte wir sollten uns schnell um einen Sitzplatz bemuehen, den die Faehre sei heute voll ausgebucht mit ihrer 1600 Mann Kapazitaet. Gesagt, getan, haben wir uns schnell noch Sitzplaetze auf dem Sonnendeck gesichert. "Sonnendeck" war hier jedoch auch das Problem, da wir uns einem extrem klaren Tag gegenueber sahen, bei dem uns die Sonne ein Loch in den Kopf brechen wollte.
Drei Stunden Ueberfahrt also in der knallen Sonne. Nur gut, dass wir ein bisschen Fahrtwind hatten und es nicht zu heiss war, so konnte auch eine Regenjacke vor der Sonne schuetzen. Oder man stellt sich am Ende einfach doch in den Schatten :-)
Im lieblichen Picton angekommen warteten dann neue Probleme auf uns. Von einem Navi wollten die von Europcar nix wissen und erst nach laengeren Verhandlungen hatten wir doch eins in der Hand. Zum Abschied dann noch der Hinweis: "Achja, die Strasse nach Nelson koennt ihr nicht nehmen, die ist weggespuelt worden." Hmm bloed. Also zur Touristeninfo getigert und Details fuer die Umfahrung der Problemstrasse eingeholt. Nach einem sehr leckeren und entspannenden Essen im Cafe ging es dann auch weiter, mit einer Fahrt entlang zahlloser Weingueter. Die Region heisst naemlich Marlborough und ist Herkunftsort des besten neuseelaendischen Weins und Exportschlagers, dem Marlborough Sauvignon Blanc.
Fuer eine Weinprobe hat die Zeit leider nicht gereicht, aber am spaeten Nachmittag kamen wir dann in Nelson an. Meine Eltern hatten hier ein wunderschoenes Cottage in dem auch eine gut ausgestattete Kueche war, so dass wir diesen Abend mit Einkaufen und Kochen verbrachten und dabei schliesslich doch noch in den Genuss des guten neuseelaendischen Weins kamen.
Also ich denk ja, dass das eine JoggerIN ist.
AntwortenLöschenUnd ja...meistens BRENNT die Sonne zwar einen Loch in den Kopf, an diesem Tag ist dieses Wort aber zu schwach, also: brechen!!! :-)