Wie versprochen gibt es auch eine Fortsetzung der Reiseberichte. Letztes mal waren wir ja beim Mt. Doom stehen geblieben. Abends hatten wir noch schnell eine kleine Wanderung hinter uns gebracht. Schnell nicht nur weil die Sonne unterging, sondern auch weil extrem schlechtes Wetter angekuendigt war. Nachts ging es dann auch los mit Wind und Regen und der naechste Tag, den wir mit der Fahrt nach Wellington verbracht haben, war zum Glueck zunaechst nicht mit viel Aussenaktivitaeten verbunden. Ihr kennt das ja vielleicht, wenn man das Lenkrad 45 Grad einschlaegt um geradeaus zu fahren und ausserdem sicher unvergesslich fuer meine Familie der Anblick von Markus, wie er im stuermischen Wind versucht seine Jacke anzuziehen und das Auto zu tanken.
In Wellington hatte sich das Wetter zum Glueck schon wieder beruhigt, so dass wir den Charme dieser Stadt geniessen konnten. Doch Moment, was war da los? Wieso sind fast alle Geschaefte geschlossen? Die Erklaerung bekamen wir im Hotel. Die Kiwis sind naemlich gar nicht auf den Kopf gefallen. Wenn ein Feiertag bei denen auf ein Wochenende faellt, dann wird der am naechsten Werktag nachgeholt. Deshalb war um Weihnachten und Neujahr herum fast dauernd Feiertag, was hier auch 15% Aufschlag in Restaurants bedeutet.
Das beruehmte Museum Te Papa hatte zum Glueck auch geoeffnet. Dabei handelt es sich um ein Museum zum Anfassen, wenn auch nicht ganz so schoen interaktiv wie die experimenta in Heilbronn. Ausserdem stand auf dem Programm eine Fahrt mit dem Cable Car, hoch zur Sternwarte und zur Aussicht ueber Stadt und Hafen. Das war es dann aber auch schon wieder mit Wellington. Naechstes mal dann die Ueberfahrt zur Suedinsel und die Umfahrung weggespuelter Strassen.
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